Börse und Fusionen

Die Warschauer Börse peilt M&A an

GPW Saal
Der Finanzplatz mit neuen Plänen

Warschau. Der größte Finanzplatz in Ostmitteleuropa, die Warschauer Börse GPW, setzt zukünftig auf Übernahmen und Fusionen. Wie der Vorstandsvorsitzende Adam Maciejewski am Donnerstag vor Investoren erklärte, “sind M&A ein wichtiger Bestandteil unserer neuen Strategie 2020”. Derzeit führe der Handelsplatz Gespräche mit dem regionalen Börsenverbund CEESEG, der von der Wieder Börse kontrolliert werde. “Wir beabsichtigen, einen Zusammenschluss mit dieser Gruppe zu realisieren”, so Maciejewski.

Darüber hinaus seien die Polen an einer Konsolidierung der restlichen Märkte in der Region interessiert. Die GPW, die sich bisher gegenüber Ausländern eher abgeschottet hatte, war zu diesem Schritt gezwunden, weil die Geschäfte in der Vergangenheit immer schlechter gelaufen waren.

Zuletzt zeigte sich die Bilanz zwar wieder verbessert, doch war das operative Ergebnis im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,1 Prozent auf 6,8 Millionen Euro weiter rückläufig gewesen. (Artikel am 14.12. in der “Börsen-Zeitung” erschienen)

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